„Was ich vom Leben halte? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich glaube, dass sich jeder am Ende selbst der Nächste ist. Wir machen uns gegenseitig Versprechungen, wünschen uns das Blaue vom Himmel herab und stolzieren immer wieder aufs Neue mit einem irrigen Tunnelblick durch unser fadenscheiniges Eden, nur um dann doch ein ums andere Mal die Augen aufgerissen zu bekommen und zu erkennen, dass die stützende Hand einem gerade einen Schubs versetzt hat…Ob das alles einen Sinn hat? Wie soll ich das wissen? Selbstverständlich, Marie, meine Tochter, erfüllt mein Leben. Aber ist das wirklich der Sinn des Lebens? Dreht sich die Erde auch nur einen Deut schneller oder langsamer, wenn ich eine gute oder schlechte Mutter bin? Sind Sie, ist Marie, bin ich irgendwie von Bedeutung?“

Maries Mutter - Februar 2009

 

 

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...hätte ich gewusst, wie sehr das Manuskript letztlich mehr als zweitausend Tage an mir knabbern würde, hätte ich im Dezember 2002 doch besser etwas mehr vor der Glotze gehangen. Zwar verlor ich nie die Zuversicht, irgendwann doch noch einmal zum Ende zu kommen, hatte aber manchmal das Gefühl, dass dieses „irgendwann“ ziemlich eng mit jenen „irgendwanns“ verwandt sein muss, von denen gemeinhin im Kontext von Kometen und der Erde oder des finalen Ausglühens unserer Sonne die Rede ist...

B. Pölling-Vocke, Nachwort
berntpv@gmx.de

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